Müde im Büro? 7 einfache Tricks gegen das Herbsttief

7 Tipps gegen Müdigkeit im Büro

Abgeschlagen, unkonzentriert, kraftlos: Die starken Wetterwechsel im Herbst erschweren vielen Angestellten den Büroalltag.

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Die kühleren Temperaturen und das wechselhafte Wetter sind zwar typisch für den Herbst, machen aber vielen Menschen zu schaffen. Doch auch wenn uns das Wetter fordert, mit unseren 7 einfachen Tricks sagen Sie der Herbstmüdigkeit im Büro den Kampf an.

Tipp 1: Sorgen Sie für Frischluft

Ein oft gehörter Ratschlag, und dennoch ist er Energiefresser Nummer 1: Abgestandene Luft im Büro. Ohne ausreichend Sauerstoff schaltet das Gehirn mehrere Stufen zurück. Wir werden unkonzentriert und jede Aufgabe ist doppelt so anstrengend.

Gerade im Herbst, wenn die ersten Büroräume beheizt werden, ist es deshalb wichtig, regelmäßig zu lüften. Nehmen Sie dabei Rücksicht auf Kollegen, die in unmittelbarer Nähe von Fenstern sitzen. Vereinbaren Sie mit den Kollegen feste Lüftzeiten, wenn nicht alle am Arbeitsplatz sind, zum Beispiel in der Früh und während der Mittagspause.

Tipp 2: Schlafen Sie ausreichend

Das Handelsblatt berichtet: Schlafen Sie zwölf Nächte lang nur sechs Stunden, sind Sie quasi genauso übermüdet als hätten Sie 24 Stunden lang durchgearbeitet. Eine ausreichende Nachtruhe ist daher immens wichtig.

Wenn Sie sich oft schlapp und müde fühlen, sollten Sie sich ein paar extra Stunden Schlaf gönnen. Wichtig dabei ist vor allem ein konstanter Rhythmus, damit sich der Körper darauf einstellen kann.

Die übliche Schlafdauer liegt für Erwachsene zwischen 6 und 9,5 Stunden. Welches Schlafpensum für Sie ideal ist, müssen Sie selbst herausfinden. Übrigens, viele Menschen schlafen besser, wenn Sie vor Mitternacht ins Bett gehen. Probieren Sie es aus!

Tipp 3: Bringen Sie Ihren Kreislauf in Schwung

Nicht jeder Kreislauf kommt mit dem wechselhaften Herbstwetter problemlos zurecht. Ein wenig Bewegung kann dabei helfen, müde Köpfe wieder aufzuwecken.

Wir sprechen dabei natürlich nicht von anstrengenden Sporteinheiten zwischen zwei Meetings. Um den Kreislauf anzukurbeln, reicht schon ein flotter Spaziergang in der Mittagspause. Manche Menschen haben gute Erfahrungen mit Yoga gemacht. Das können Sie sogar am Arbeitsplatz ausführen, wie die Brigitte zeigt.

Tipp 4: Trinken Sie genug und regelmäßig

Fehlt die Flüssigkeit, merkt man das oft zuerst im Kopf: Immerhin besteht das Gehirn aus bis zu 90 % Wasser. Achten Sie deshalb darauf, ausreichend zu trinken. Experten empfehlen zwischen 30 und 40 Milliliter Flüssigkeit pro Kilo Körpergewicht.

Bei 70 Kilogramm Körpergewicht sind das zwischen 2,1 und 2,8 Liter am Tag. Wenn es Ihnen schwerfällt, regelmäßig zu trinken, stellen Sie sich einfach eine Karaffe oder Wasserflasche mit der empfohlenen Tagesdosis auf den Schreibtisch. Entgegen weit verbreiteter Gerüchte darf Kaffee in die tägliche Flüssigkeitsmenge eingerechnet werden.

Tipp 5: Gehen Sie nach draußen

Konzentriert im Büro zu arbeiten kann besonders hart sein, wenn sich vor dem Fenster ein wunderschöner Tag präsentiert. Bei schönen Herbsttagen - und nicht nur dann - sollten Sie sich deshalb ein paar Stunden im Freien gönnen.

Beginnen Sie an schönen Tagen doch einfach etwas früher und verabschieden sich dafür zeitig in den Feierabend. Das ist auch eine gute Gelegenheit, um Überstunden abzubauen. Dabei wird nicht nur der Kopf frei, direktes Sonnenlicht unterstützt auch die Vitamin-D-Produktion im Körper. Das hebt die Stimmung und stärkt sogar das Immunsystem.

Tipp 6: Essen Sie gesund

Nur allzu oft greift man in der Mittagspause zu Pizza, Döner und anderem Fast Food. Meist, weil es schnell gehen muss. Dem Körper tut man damit keinen Gefallen. Auch wenn die Gerichte gut schmecken, leicht zu verdauen sind sie nicht. Das kostet Energie.

Wenn der Körper sowieso schon mit den stark schwankenden Temperaturen und schwüler Luft kämpft, sollten wir ihm das nicht auch noch zumuten. Leichte Küche mit frischem Obst und Gemüse kommt Ihren körperlichen Bedürfnissen besser entgegen.

Für Müdigkeit ist neben Vitaminmangel übrigens oft Eisenmangel verantwortlich. Der verursacht Abgeschlagenheit und Konzentrationsschwäche. Besonders viel Eisen liefern Weizenkleie, Kürbiskerne und Sesam. Noch mehr enthält sogar Leber – aber die ist wohl nicht jedermanns Geschmack.

Tipp 7: Planen Sie kleine Auszeiten ein

Besonders gut gegen Herbstmüdigkeit hilft ein entspannter Kurzurlaub mit Wohlfühlprogramm. Am besten schalten die meisten Menschen in der Natur ab. Bereits nach zwei bis drei Tagen leichter sportlicher Betätigung, zum Beispiel Wandern an der frischen Luft, werden Sie sich viel wohler fühlen.

Sorgen Sie jedoch dafür, dass der Kurzurlaub nicht in Stress ausartet. Damit hätten Sie nichts gewonnen. Suchen Sie sich daher ein Reisziel mit möglichst kurzer Anfahrtsdauer für Ihr Entspannungswochenende.

 

Extratipp: Falls Sie sich trotz unserer Tipps nicht so recht auf Ihre Arbeit konzentrieren können: Nehmen Sie sich an müden Tagen am besten einfachere Aufgaben vor. Verschieben Sie die komplexen Herausforderungen auf einen Tag, an dem Sie sich besser fokussieren können. Außerdem finden Sie hier Tipps gegen gegen Aufschieberitis.

 

Was hilft Ihnen bei Müdigkeit? Schreiben Sie uns, am besten gleich unten im Kommentarfeld oder an [email protected]

 

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