8 Tipps gegen das Motivationsloch im Job

Von Alenka Mladina 7. April 2017

Wenn Ihre Projekte gut laufen, der Chef zufrieden ist und die Kollegen Sie unterstützen, ist es leicht, motiviert zu arbeiten. Schwieriger wird es, wenn Ihre Arbeit nicht nach Plan läuft. In solchen Phasen ist es umso wichtiger, dass Sie sich selbst motivieren. Wie Sie für Glücksmomente in Ihrem Job sorgen, lesen Sie hier.

Selbst wenn Sie schon Ihren Traumjob und einen tollen Vorgesetzten haben, es gibt Tage, an denen einfach alles schief läuft. Ihr Chef kritisiert Sie für Ihre Projektplanung, Sie kommen zu spät zu einem Kundentermin oder Ihr PC stürzt ab, bevor Sie ein wichtiges Dokument gespeichert haben. In solchen Momenten würde jeder am liebsten alles hinschmeißen und nach Hause gehen. Anstatt den Rest des Tages Trübsal zu blasen oder die Kollegen anzumeckern, motivieren Sie sich selbst!

Denken Sie bewusst auch an positive Seiten im Job

Entscheidend für eine gelungene Selbstmotivation ist eine positive Grundeinstellung. Wenn Sie am Montag bereits das Wochenende herbeisehnen, kommt Ihnen die Arbeitswoche unendlich lang vor. Drehen Sie den Spieß doch einmal um: Freuen Sie sich am Sonntagabend darauf, dass Sie morgen endlich wieder arbeiten dürfen. Ganz nach dem Motto: „Thank God it’s Monday!“

Überlegen Sie konkret, welche schönen Dinge in der kommenden Woche auf Sie warten – zum Beispiel ein neues, spannendes Projekt, ein Vortrag über ein interessantes Thema oder ein gemeinsamer Feierabend mit netten Kollegen. Denken Sie auch zurück, warum Sie sich damals für den Job entschieden haben. Mit der Zeit kommen Ihnen sicher viele positive Dinge selbstverständlich vor, sind es oft aber gar nicht.

Jeder dritte Arbeitnehmer erwartet unserer Studie "Die Geheimnisse der glücklichsten Unternehmen und Mitarbeiter" zufolge, dass der Chef für die Motivation und Zufriedenheit im Job hauptsächlich sorgt.

Dabei kann und muss jeder von uns auch seinen Beitrag dazu leisten. Verharren Sie nicht in einer negativen Stimmung und schieben Dinge unnötig auf. Sie können einen schlechten Tag immer noch mit kleinen Kniffen so angenehm wie möglich gestalten.

Mit diesen 8 kleinen Tricks holen Sie Ihre Motivation schnell zurück

  • Abwarten und Tee trinken: Eine Studie der University College London kommt zu dem Ergebnis, dass schwarzer Tee die Stresshormone im Körper senkt. Die Energie kehrt zurück und Sie fühlen sich wacher.

  • Raus an die frische Luft: Bei einem kurzen Spaziergang versorgen Sie Ihr Gehirn mit einer Extradosis Sauerstoff. Danach fällt es Ihnen leichter, konzentriert zu arbeiten. Können Sie den Arbeitsplatz gerade nicht verlassen, nehmen Sie ein paar tiefe Atemzüge am offenen Fenster.

  • In Bewegung bleiben: Drehen Sie den Kopf langsam von links nach rechts, lassen Sie die Schultern kreisen, heben und senken Sie Ihre Fersen – so beugen Sie Nacken- und Rückenschmerzen vor. Außerdem helfen die Gymnastikübungen Ihnen dabei, zu entspannen.

  • Lieblingsmusik aufdrehen: Die richtige Musik sorgt für gute Laune und Glücksgefühle. Benutzen Sie jedoch auf jeden Fall Kopfhörer, damit Ihre Kollegen ungestört arbeiten können.

  • Ordnung schaffen: Wenn Chaos im Kopf herrscht, räumen Sie Ihren Schreibtisch auf. Hinterher sehen Sie, dass Sie etwas erledigt haben. Manchmal hilft das schon als Ansporn, dass Sie sich gut organisiert und strukturiert fühlen.
  • Problem aufschreiben: Schreiben Sie auf, was Sie an diesem Tag geärgert hat und stecken Sie den Zettel in Ihre Tasche. Lesen Sie ihn erst am Abend, wenn Sie nach Hause kommen. Entweder Sie lachen darüber oder Sie haben Zeit, in Ruhe eine Lösung zu finden.
  • Auszeit gönnen: Rufen Sie jemanden an, der Ihnen wichtig ist. Sprechen Sie mit Ihrem Partner, Ihrer besten Freundin oder einem Familienmitglied einige Minuten über etwas, das nichts mit Ihrer Arbeit zu tun hat. Das lenkt Sie ab und Sie bekommen den Kopf frei.
  • Blickwinkel ändern: Wenn Sie in einem Projekt nicht mehr weiterkommen, nehmen Sie sich zuerst eine andere Aufgabe vor. Haben Sie diese erfolgreich abgeschlossen, arbeiten Sie mit frischer Energie am ersten Projekt weiter.

Probieren Sie es aus. Merken Sie sich, was bei Ihnen gut funktioniert und greifen Sie im Berufsalltag darauf zurück. So meistern Sie anstrengende Situationen ganz entspannt.

Extra-Tipp: Schreiben Sie am Ende der Woche auf, was alles gut lief. In schwierigen Zeiten werden Sie diese Notizen daran erinnern, dass Sie schon ganz andere Herausforderungen gemeistert haben - und Sie motivieren, auch die neue Situation gut zu meistern.

Kennen Sie weitere Tipps und Tricks, wie Sie sich selbst motivieren? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

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