Die 10 kuriosesten Ausreden notorischer Zuspätkommer

Von Christina Holl 30. Juli 2015

Ups, schon wieder den Wecker zu spät gehört? Am 30. Juli, dem inoffiziellen Zuspätkommtag, wird Ihr Chef Ihnen das (vielleicht) verzeihen. Was er Ihnen nicht verzeihen wird, ist wenn Sie wiederholt eine der kuriosesten Ausreden für Ihr Zuspätkommen als Entschuldigung anbringen. Er darf Ihnen unter Umständen sogar das Gehalt kürzen.

Angeblich hat der Blogger Bastian Melnyk den (inoffiziellen) Zuspätkommtag ins Leben gerufen, um allen notorischen Zuspätkommern zumindest für einen Tag eine plausible Ausrede zu geben. Ob Ihr Chef diese Entschuldigung akzeptiert, wissen wir nicht. Aber wir wissen, welche Ausreden Sie auf keinen Fall nutzen sollten, wenn Sie nicht bald auf Jobsuche gehen oder Gehaltseinbußen hinnehmen möchten:

Zehn der kuriosesten Ausreden für das Zuspätkommen zur Arbeit

  • Mein linker Blinker ist kaputt, deshalb habe ich eine Route gesucht, auf der ich nur rechts abbiegen muss.
  • Die Straßenbahn hat sich verfahren und plötzlich bin ich am anderen Ende der Stadt gelandet.
  • Mein Haartrockner ist kaputt gegangen. Da musste ich warten, bis die Haare luftgetrocknet waren. Sie wollen doch nicht, dass ich krank werde?
  • Sie wollten mir doch keinen Zeitmanagement-Kurs bezahlen.
  • Der Hund hat meine Autoschlüssel im Garten vergraben und es hat über eine Stunde gedauert, bis ich sie gefunden habe.
  • Ich habe ein Motivationsproblem: Niemand lobt mich, wenn ich pünktlich bin.
  • Die Scheinwerfer an meinem Auto sind kaputt. Da musste ich warten, bis es hell wurde. Deshalb muss ich heute übrigens auch früher wieder nach Hause fahren.
  • Mein Autoradio war kaputt und ohne Musik kann ich nicht fahren.
  • Ich musste heute morgen sehr langsam fahren. Es war so neblig, dass sogar die Vögel gelaufen sind.
  • Mein Wecker war auf die falsche Zeitzone eingestellt.

Aber Spaß beiseite: Regelmäßiges Zuspätkommen kann ernsthafte Folgen haben. Kommt es ohne triftigen Grund vor, kann Ihnen der Arbeitgeber die verpasste Arbeitszeit vom Lohn abziehen und Sie sogar abmahnen. Auf Verzögerungen wegen schlechter Straßenverhältnisse in der Winterzeit müssen Sie sich beispielsweise einstellen und einfach früher losfahren.

Und wer einmal zu spät kommt, dem werden Kollegen und Chef auch ohne kreative Ausrede verzeihen. Bedenken Sie dennoch, Pünktlichkeit ist nicht nur höflich gegenüber der Person, die auf Sie wartet (das gilt vor allem für das Vorstellungsgespräch). Sie selbst sparen sich dadurch auch jede Menge Stress und zeigen Ihren Kollegen, dass Sie zuverlässig sind. Mit diesen Gedanken im Hinterkopf wünschen wir allen einen schönen Zuspätkommtag!

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Bildquelle: @alphaspirit - Fotolia.com

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