Sechs Tipps bei der finalen Bewerberauswahl

Der entscheidende Augenblick im Einstellungsprozess ist der Zeitpunkt, an dem Sie entscheiden, wer den Job bekommt. Weil Fehler bei der Bewerberauswahl kostspielig sein können, hängt eine Menge von Ihrer Fähigkeit ab, die geeignetsten Kandidaten für die offenen Stellen auszusuchen. Wenn Sie Ihre Personalentscheidungen häufig im Nachhinein in Frage stellen, lohnt sich ein Blick auf Ihre Vorgehensweise bei der finalen Bewerberauswahl.

Hier sechs wertvolle Tipps zur Vorgehensweise:

  • Alle Fakten zusammentragen. Lassen Sie sich nicht durch Zeitmangel und den Wunsch, den Auswahlprozess schnell abzuschließen, davon abhalten, alle Fakten und Informationen zusammenzutragen, die Sie für eine kluge, sachkundige Entscheidung benötigen. Je mehr Informationen Sie sammeln, desto besser können Sie objektiv statt subjektiv entscheiden.
     
  • Achten Sie auf die gesetzlichen Bestimmungen. Die finale Entscheidung in einem Einstellungsprozess ist eine rechtlich sensible Angelegenheit. Geben Sie rechtlich komplizierte (und eventuell kostspielige) Fragen in die Hände Ihres Rechtsberaters.
     
  • Holen Sie andere Meinungen ein. Wenn Sie genug Informationen zu den Kandidaten gesammelt haben, stehen Ihnen unterschiedliche Vorgehensweisen offen: Sie besprechen sich entweder noch mit Ihren Kollegen oder Sie treffen die endgültige Bewerberauswahl sofort selbst, wenn zum Beispiel aufgrund von Zeitnot schnelle Entscheidungen gefragt sind.  
     
  • Stellen Sie sich die richtigen Fragen. Nachdem Sie die verschiedenen Vorgehensweisen ermittelt haben, stellen Sie sich folgende Fragen: Sind die Risiken überschaubar? In welchem Verhältnis stehen Kosten und Nutzen? Wird eine solche Entscheidung die Unterstützung anderer Mitarbeiter finden?
     
  • Handeln Sie. Lassen Sie sich von den unvorhersehbaren Konsequenzen Ihrer Entscheidung nicht derart lähmen, dass Sie gar keine Entscheidung mehr treffen können. Aufschieben führt nur dazu, dass Sie irgendwann keinen eigenen Einfluss mehr auf die Entscheidung haben, da aufgrund der verstrichenen Zeit keine Wahlmöglichkeiten mehr bestehen.
     
  • Evaluieren Sie Ihre Bewerberauswahl. Nachdem Sie eine Entscheidung getroffen haben, vergessen Sie nicht, das Ergebnis objektiv zu beurteilen. Wenn sich herausstellt, dass Sie nicht die optimale Wahl getroffen haben, nutzen Sie Ihre Erkenntnisse daraus, um Ihre Entscheidungsfähigkeit langfristig zu verbessern und in Zukunft eine bessere Wahl zu treffen.