Mentorenprogramme

Mentorenprogramme sind inzwischen eine beliebte Methode, um neuen Mitarbeitern die ersten Monate im neuen Job zu erleichtern. Ein Mentorenprogramm geht über das simple Einarbeiten durch erfahrenere Kollegen hinaus.

Die Mentoren geben eine Orientierungshilfe am neuen Arbeitsplatz und ermöglichen es den neuen Mitarbeitern, von praktischen Erfahrungen zu profitieren und neue Fähigkeiten zu erlernen, die in theoretischen Fortbildungen und Workshops schwer zu vermitteln sind. Mentoren unterscheiden sich auch von Vorgesetzten. Sie überprüfen meist nicht die tägliche Arbeit der neuen Mitarbeiter, sondern sollen ihnen während der ersten Monate unterstützend zur Seite stehen. Das Mentorenprogramm ist eine sinnvolle Ergänzung zu den anderen Bestandteilen des Onboarding-Prozesses, denn es kann die Lücken füllen, die selbst gründlich durchdachte Einarbeitungspläne aufweisen.

Dank der persönlichen Beziehung, die durch ein Mentorenprogramm entsteht, können die neuen Mitarbeiter schneller in die Firmenkultur integriert werden und zu produktiven Teammitgliedern werden. Mentoren können neue Mitarbeiter auch Kollegen aus anderen Abteilungen vorstellen und Ansprechpartner für neue Ideen und Sorgen sein. Eine gute Beziehung zwischen Mentor und Mitarbeiter fördert eine offene Atmosphäre, in der die Angestellten ihr Wissen miteinander teilen, zusammen Ideen entwickeln und gemeinsam am Erfolg des Unternehmens arbeiten.

Bedenken Sie dabei, dass ein Mentorenprogramm keine Einbahnstraße ist. Auch die Mentoren profitieren davon. Beispielsweise kann die Funktion als Mentor selbst den erfahrensten langjährigen Mitarbeitern helfen, ihre Management-Kompetenzen weiterzuentwickeln. Außerdem bringen neue Mitarbeiter oft frische Ideen mit, die auch sehr versierten Mentoren zugutekommen.

Der Schlüssel zu einem effektiven Mentorenprogramm liegt in der Auswahl der Mentoren – sie müssen sich von ihrer Persönlichkeit her für die Aufgabe eignen. Es bedarf dabei gar nicht der erfahrensten Manager, die als Mentoren fungieren. Wichtig ist, dass die Mentoren einfühlsam sind, gerne helfen, zuhören und Informationen mit anderen teilen.