Mitarbeiter intern befördern

Unternehmen, die durch interne Beförderungen und Unterstützung von Quereinsteigern neue Mitarbeiter suchen, tun viel für die Motivation und Moral in der eigenen Firma. Wenn die interne Suche erfolgreich ist, müssen sich Arbeitgeber nicht die Frage stellen, ob die Mitarbeiter zur Unternehmenskultur passen.

Die Ergebnisse der aktuellen Studie „Workplace Survey, H1 2013“ von Robert Half zeigen, dass z. B. 23 % der CFOs angeben, dass eine ihrer drei größten Sorgen das Halten von guten Talenten ist. Interne Beförderungen können hier helfen.

Die Strategie der internen Beförderung hat jedoch auch Nachteile: Die Beschränkung auf interne Kandidaten grenzt den Bewerberpool ein, und am Ende entscheiden sich Unternehmen unter Umständen für jemanden, der den Herausforderungen der Position nicht gewachsen ist. Der zweite Nachteil der internen Suche besteht in dem Risiko, dass Firmen wichtige Mitarbeiter enttäuschen könnten, die den Job nicht bekommen – im schlimmsten Fall kündigen diese vielleicht sogar.

Die einzige wirkliche Strategie gegen die Nachteile der internen Beförderung ist, dass man sie sich bewusst macht. Jeder Beteiligte sollte die wichtigsten Anforderungen an die Position kennen und über die Einstellungskriterien Bescheid wissen. Darüber hinaus sollte bei der internen Suche sichergestellt werden, dass jeder Angestellte dieselbe Chance erhält, sich um den Job zu bewerben – egal, auf welche Art die Stellenausschreibung intern veröffentlicht wird.

Laut der aktuellen Studie „Workplace Survey, H1 2013“ von Robert Half, geben 28 % der befragten HR Manager in Deutschland an, interne Beförderungen/Job Rotation zu nutzen, um High Potentials an das Unternehmen zu binden.