Das Controller-Gehalt: So viel verdienen die Finanzprofis 2019

Controller haben die Kosten eines Unternehmens im Blick und damit eine verantwortungsvolle Position inne. Die zahlt sich aus: Das Gehalt der Finanzprofis steigt stetig an, wie die Gehaltsübersicht von Robert Half zeigt.

Das Controller-Gehalt unterscheidet sich je nach Berufserfahrung, Qualifikation und Region. Unsere Branchenexperten haben alle Informationen für Sie zusammengestellt, die wir Ihnen vorstellen.

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Das Controller-Gehalt: Eine Frage der Erfahrung und Spezialisierung

Was verdient ein Controller? Junior Controller besitzen weniger Berufserfahrung und verdienen entsprechend weniger (durchschnittliches Jahreseinkommen 2019 von 38.500 Euro bis 69.000 Euro). Der Bruttojahreslohn von Senior Controllern beträgt 2019 durchschnittlich zwischen 67.500 Euro und 154.750 Euro.

Der Job des Controllers ist sehr vielseitig. Für verschiedene Bereiche können spezielle Controller eingesetzt werden, deren Gehälter sich oft deutlich voneinander unterscheiden.

Durchschnittsgehälter Controller 2019 nach Erfahrung

Position Keine bis wenig Erfahrung Mittelmäßige Erfahrung Mittelmäßige Erfahrung und
überdurchschnittliche Qualifikation
Viel Erfahrung und Expertise

Junior-Controller

38.500 Euro 42.000 Euro 51.500 Euro 69.000 Euro

Controller

40.500 Euro 56.750 Euro 75.000 Euro 129.750 Euro

Senior-Controller

67.500 Euro 81.750 Euro 125.500 Euro 154.750 Euro

Vertriebscontroller

39.500 Euro 54.000 Euro 72.250 Euro 113.000 Euro

Werks-/ Produkionscontroller

43.500 Euro 58.250 Euro 79.500 Euro 115.500 Euro

Einkaufscontroller

62.250 Euro 72.250 Euro 85.500 Euro 106.000 Euro

IT-Controller

53.500 Euro 67.250 Euro 86.500 Euro 121.750 Euro

Corporate Controller

58.750 Euro 71.000 Euro 86.500 Euro 121.750 Euro

Financial Controller

59.250 Euro 73.000 Euro 109.250 Euro 130.500 Euro

Beteiligungscontroller

63.000 Euro 81.000 Euro 99.500 Euro 145.750 Euro

Quelle: Robert Half Gehaltsübersicht

Berufserfahrung zahlt sich beim Controller-Gehalt aus

Apropos Berufserfahrung: Je mehr Controller davon haben, desto höher fällt das Gehalt der Finanzanalytiker aus – unabhängig von der Spezialisierung oder Position. Das durchschnittliche Controller-Einstiegsgehalt liegt bei rund 40.500 Euro bei keiner bis wenig Erfahrung. Mit zunehmender Erfahrung und Qualifikation steigt auch das Gehalt, sodass Controller 2019 im Schnitt bis zu 129.750 Euro verdienen können.

Ebenfalls positive Gehaltsentwicklungen können Werks-/Produktions- und Financial Controller verbuchen. So liegt das jährliche Durchschnittseinkommen eines Produktions-/Werkscontrollers im Jahr 2019 bei 43.500 Euro bei wenig bis keiner Erfahrung und kann bis zu 115.500 Euro bei viel Expertise und Erfahrung steigen.

Ein Financial Controller verdient aufgrund seiner besonderen Fachkenntnisse bereits beim Einstieg rund 59.250 Euro im Jahr. Mit einer mittelmäßigen Erfahrung kann der Financial Controller 73.000 Euro verdienen und mit höherer Qualifikation und Erfahrung bis zu 130.500 Euro.

Was machen eigentlich die Finanzprofis?

Die Aufgaben des Controllers hängen von der Art, Größe und Struktur des Unternehmens ab. Generell planen und steuern die Finanzprofis Prozesse und sorgen dafür, dass ein Unternehmen wettbewerbsfähig bleibt. Bei Abweichungen vom Unternehmensziel steuern sie gegen und analysieren Gründe, wenn Ziele verfehlt wurden.

  • Junior Controller unterstützen das Team bei allen Aufgaben und übernehmen oftmals bereits eigene Projekte – etwa im Bereich der Prozessoptimierung.
  • Nach mehrjähriger Berufserfahrung steigen Controller in der Regel zum Senior auf. Er steuert und plant die Unternehmensprozesse.
  • Prozess-/Werkscontroller analysieren Werksergebnisse, Abweichungen bei der Produktion, Trends und Ursachen. Dafür arbeiten sie zum Beispiel mit dem Vertrieb oder anderen Abteilungen zusammen. Ihr Ziel ist es, Kosten zu reduzieren.
  • Financial Controller sind auf das interne und externe Rechnungswesen spezialisiert und haben Kenntnisse im Bereich internationale Rechnungslegung und Besteuerung. Sie schreiben Umsatz-, Abweichungs- und Ergebnisanalysen.
  • Zu den Aufgaben eines Beteiligungscontrollers gehören unter anderem das regelmäßige Reporting, Soll-/Ist-Vergleiche und Kostenanalysen. Er sorgt für den Informationsaustausch zwischen Tochter- und Mutterunternehmen und trägt damit einen wichtigen Teil zum Erfolg des Gesamtkonzerns bei.

Controller werden – mit diesen Qualifikationen

Wer sich für das Berufsbild Controller interessiert, sollte folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Mindestens eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung mit mehrjähriger Praxiserfahrung oder
  • ein abgeschlossenes betriebswirtschaftliches Hochschulstudium,
  • als Werkscontroller ein Abschluss als Wirtschaftsingenieur mit zusätzlicher Berufspraxis im Werkscontrolling sowie • soziale Kompetenz und ein Gespür für Trends und
  • eine abgeschlossene Fortbildung zum „geprüften Controller“.
    Zusätzlich brauchen Controller eine besonders hohe soziale Kompetenz. Denn sie müssen geduldig und kommunikativ, aber auch durchsetzungsstark und einfühlsam sein, um die von ihnen ausgearbeiteten Pläne durchzusetzen.

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