Optimistische Wachstumsperspektiven schaffen zusätzliche Stellen im IT-Bereich

29. Januar 2015

Arbeitsmarktstudie 2015: CIOs und CTOs rechnen mit Wirtschaftswachstum

München, 29. Januar 2015 – IT-Fachkräfte können weiterhin zuversichtlich auf den Arbeitsmarkt blicken: Mit 45 % plant fast die Hälfte der deutschen Unternehmen, bis Mitte des Jahres zusätzliche Stellen in der IT-Abteilung zu schaffen. 34 % der IT-Verantwortlichen möchten freiwerdende Positionen neu besetzen. Damit suchen 79 % der befragten CIOs und CTOs im ersten Halbjahr 2015 neue IT-Profis. Insbesondere mittelständische und große Unternehmen bieten gute Jobchancen. Dies ist ein Ergebnis der aktuellen Arbeitsmarktstudie im Auftrag des Personaldienstleisters Robert Half Technology, an der 200 CIOs und CTOs in Deutschland teilnahmen.

Im Vergleich zu 2014 ist der Bedarf an IT-Mitarbeitern um insgesamt 4 % von 75 % auf 79 % gestiegen. Besonders beachtlich ist, dass die Zahl der CIOs und CTOs, die neue Stellen schaffen möchten, im Vergleich zum ersten Halbjahr 2014 um 9 % gestiegen ist.

Robert Half hat CIOs und CTOs gefragt: Wie sind die Pläne Ihres Unternehmens zur Festanstellung von Fachkräften im IT-Bereich? Würden Sie sagen, Sie…

  H1/2015 H1/2014
...schaffen zusätzliche Stellen 45 % 36 %
...besetzen freigewordene Stellen neu 34 % 39 %
...schaffen weder neue Stellen noch besetzen Sie freigewordene Stellen 17 % 20 %
...bauen Stellen ab 5 % 6 %

Quelle: Robert Half, Arbeitsmarktstudie 2015, Befragte: 200 CIOs und CTOs in Deutschland

Ein ähnlich positives Bild zeichnet sich laut Studie auch für die zweite Jahreshälfte 2015 ab: 46 % der IT-Verantwortlichen möchten zusätzliche Stellen schaffen und 32 % planen, freiwerdende Stellen neu zu besetzen.

Bessere Jobchancen in mittleren und großen Unternehmen

Allerdings gibt es Unterschiede hinsichtlich der Unternehmensgröße. Während in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres die Einstellungspläne bei allen Unternehmen auf dem gleichen Niveau liegen, gibt es im zweiten Halbjahr in mittleren und großen Unternehmen bessere Möglichkeiten für Jobsuchende: Die Hälfte (49 bzw. 50 %) will zusätzliche Mitarbeiter einstellen. In kleinen Unternehmen wollen hingegen nur 36 % neue Stellen schaffen.

Neue Projekte und Expansion als Einstellungstreiber

Die Gründe für die Schaffung neuer Arbeitsplätze haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. Wie schon im vergangenen Jahr sind auch 2015 neue Projekte und Initiativen (57 %) der Hauptgrund für das Aufstocken der IT-Teams. Ein erwartetes Geschäftswachstum (38 %) sowie die Erschließung neuer Märkte (34 %) folgen an zweiter und dritter Stelle.

Aufgrund der guten Wirtschaftsperspektiven – das Münchner Ifo-Institut rechnet für 2015 mit einem Wachstum von 1,5 % in Deutschland – erwarten wir bei Robert Half Technology eine anhaltend große Nachfrage für qualifizierte IT-Fachkräfte“, so Martin Schramm, Vice President bei Robert Half Technology. „Damit Unternehmen weiterhin Spitzenpositionen auf dem Markt einnehmen können, suchen sie die besten Mitarbeiter, die bei Innovationen unterstützen und das Business weiterentwickeln.

IT-Verantwortliche sehen optimistisch in die Zukunft

Die deutschen CIOs und CTOs teilen die positiven Wirtschaftsperspektiven. So sind 89 % zuversichtlich oder sehr zuversichtlich, dass die deutsche Wirtschaft auch 2015 weiter wächst. Das sind 4 % mehr als noch im Vorjahr. Dieser Optimismus gilt auch für die Unternehmensaussichten: 87 % zeigen sich zuversichtlich oder sehr zuversichtlich hinsichtlich der Wachstumsaussichten ihres eigenen Unternehmens.

Trotz verschiedener internationaler Entwicklungen und deren Einfluss auf die deutsche Wirtschaft sind IT-Chefs hierzulande sehr optimistisch. Die IT spielt eine immer wichtigere Rolle für Geschäftsprozesse und trägt somit unmittelbar zum Unternehmenswachstum bei. Die zunehmende Relevanz wird durch anstehende Projekte, beispielsweise im Datenbankmanagement und Security-Bereich, belegt. Gleichzeitig wächst die Bandbreite der Aufgaben und Anforderungen und bietet IT-Profis beste Karrierechancen. Besonders gefragt sind unserer Erfahrung nach im Moment Spezialisten für Mobile Solutions, Data Warehouse, Webentwicklung und Systemadministration“, erläutert Schramm.