Datencenter werden in die Cloud ausgelagert

Februar 13, 2013

Trotz Kostenvorteilen stellen besonders kleine und mittlere Unternehmen die reibungslose Nutzung der Systeme in Frage. Erfahren Sie hier, warum.

Studie: Großteil der CIOs setzt bereits Cloud-Lösungen ein

Eines der Topthemen für CIOs im Jahr 2013 ist Cloud-Computing. In den meisten deutschen Unternehmen werden entsprechende Lösungen bereits genutzt. Doch welche Dienste kommen eigentlich in die Cloud? Laut der Studie „Workplace Survey“ des Personaldienstleisters Robert Half Technology lagert jeweils ein Drittel der Unternehmen Datencenter, Server und Speicherplatz aus. An der Befragung nahmen 700 CIOs in neun Ländern teil.

Obwohl etwa drei Viertel der Unternehmen in bereits Cloud-Lösungen einsetzen, sehen deutsche CIOs einige Themen im Zusammenhang mit der Auslagerung noch skeptisch. So stellen 42 Prozent der kleinen Unternehmen die reibungslose Nutzung der Systeme in Frage. Für mehr als ein Drittel der mittelständischen Unternehmen ist das Thema der Datenintegrität ein Kritikpunkt. 40 Prozent der befragten Konzerne bezweifeln die Schnelligkeit des angebotenen Service.

Vorteil der Cloud: Kostenersparnis

Cloud-Lösungen bieten Unternehmen eine Reihe von Vorteilen“, weiß Christian Umbs, Director bei Robert Half Technology. „So können durch die Auslagerung von Speicherplatz und Datencentern enorme Kosteneinsparungen erzielt werden. Hardware und Software müssen nicht mehr gekauft werden und auch der administrative Aufwand in den IT-Teams wird geringer. Für eine erfolgreiche Migration in die Cloud kann es sinnvoll sein, einen externen Experten für einen befristeten Zeitraum zu verpflichten, um von dessen Know-how zu profitieren und alle Möglichkeiten zu prüfen.“

Was kommt in die Cloud?

Die Top 5 der am häufigsten ausgelagerten Dienste

  1. Datencenter
  2. Server
  3. Speicherplatz
  4. CRM-/Vertriebsanwendungen
  5. Netzwerke