CIOs suchen Cloud-Experten

Juli 4, 2013

Cloud Computing gilt als eines der wichtigsten IT-Wachstumsfelder. Mehr zu diesem Trend und zu den Vorteilen für Unternehmen erfahren Sie bei Robert Half.

Cloud Computing bleibt eines der wichtigsten IT-Wachstumsfelder

Cloud Computing gehört derzeit zu den großen IT-Trends. Die Zahl der Unternehmen, die auf Services in der Cloud setzen, wächst stetig – und damit steigt auch der Personalbedarf. Wie eine Studie des Personaldienstleisters Robert Half Technology zeigt, plant fast die Hälfte aller CIOs die Neueinstellung zusätzlicher Cloud-Experten. Die Herausforderung: Die IT-Entscheider wissen nicht genau, welche Qualifikationen die Bewerber mitbringen müssen.

Immermehr CIOs setzten auf Cloud Computing, denn die Vorteile liegen auf der Hand: Durch die Auslagerung von hausinternen IT- und Rechenzentren, können Unternehmen nicht nur signifikante Kosteneinsparungen erzielen, sondern auch flexibler auf Marktveränderungen reagieren. Die internationale Studie des Personaldienstleister Robert Half Technology unter 600 CIOs, davon 100 aus deutschen Unternehmen, zeigt, dass 48 % der befragten IT-Entscheider planen, in den kommenden zwölf Monaten zusätzliches Personal im Bereich Cloud Computing einzustellen. Vor allem CIOs aus mittelständischen Unternehmen (61 %) beabsichtigen die Rekrutierung von Cloud-Experten. Aus Sicht der Befragten ist Cloud Computing (38 %) nach dem Thema IT-Sicherheit (42 %) sogar das größte Wachstumsfeld innerhalb der IT-Branche.

Ja zum Cloud-Experten – aber welche Qualifikation soll er mitbringen?

Obwohl sich CIOs der Relevanz des Themas Cloud Computing bewusst sind und Neueinstellungen in diesem Bereich beabsichtigen, fehlt ihnen gegenwärtig noch eine konkrete Profilbeschreibung der künftigen Cloud-Experten. 71 % der befragten CIOs geben an, sie wissen nicht, welchen beruflichen Hintergrund Cloud-Manager mitbringen müssen. Am ehesten wird die Koordination von Cloud-Services derzeit Programmierern oder Projektmanagern zugetraut.

Gefragt sind Generalisten

Das Modell des reinen IT-Spezialisten scheint durch den zunehmenden Einsatz von Cloud-Lösungen ausgedient zu haben. Die Nachfrage nach hausinternen Programmierern oder Datenbank- und IT-Administratoren als Cloud-Verantwortliche sinkt. Erfolgreiche Cloud-Experten müssen heutzutage viel breiter aufgestellt sein und eine Kombination aus IT-Wissen, betriebswirtschaftlichem Know-how und Compliance-Kenntnissen aufweisen.

Cloud-Experten müssen Generalisten sein. Sie müssen ein technisches Grundverständnis mitbringen, um die Entwicklung und den Support im Unternehmen gewährleisten zu können. Zudem müssen sie im engen Austausch mit den einzelnen Fachabteilungen eines Unternehmens beobachten, welche Anwendungen oder Ressourcen in der Cloud benötigt werden. Der Cloud-Experte wird somit zum „IT-Broker“, der permanent nach der kosteneffizientesten IT-Lösung sucht. Gleichzeitig muss er Fragen des Datenschutzes und der Datensicherheit beantworten können, um juristisch abgesicherte Lösungen anzubieten. CIOs sollten bei der Rekrutierung von künftigen Cloud-Spezialisten auf diese Wissensvielfalt achten“, empfiehlt Christian Umbs, Director bei Robert Half Technology mit Sitz in Frankfurt.