2020 muss das Jahr der Investitionen sein – trotz niedrigerem Wirtschaftswachstum

Die deutsche Wirtschaft ist zwar 2019 laut aktueller Meldung des Statistischen Bundesamts im zehnten Jahr in Folge gewachsen, aber mit nur 0,6 % fällt das Wachstum wesentlich geringer aus als in den Vorjahren. Auch die Zahl der Erwerbstätigen ist im vergangenen Jahr erneut gestiegen (um 0,9 %). Jedoch zeigt sich auch hier eine abgeschwächte Dynamik im Vergleich zu den Jahren davor.

Die deutsche Wirtschaft ist zwar 2019 laut aktueller Meldung des Statistischen Bundesamts im zehnten Jahr in Folge gewachsen, aber mit nur 0,6 % fällt das Wachstum wesentlich geringer aus als in den Vorjahren. Auch die Zahl der Erwerbstätigen ist im vergangenen Jahr erneut gestiegen (um 0,9 %). Jedoch zeigt sich auch hier eine abgeschwächte Dynamik im Vergleich zu den Jahren davor. 

Sven Hennige, Senior Managing Director Central Europe & France bei Robert Half, kommentiert:

Personalverantwortliche blicken mit Recht zuversichtlich auf die kommenden Monate1: Auch wenn das Wachstum in Deutschland insgesamt geringer ausfällt, ist jetzt auf keinen Fall die Zeit für Einsparungen. Ganz im Gegenteil! Jetzt muss sowohl in die Digitalisierung als auch in Fachkräfte investiert werden.

Führungskräfte nennen die Geschwindigkeit der Digitalisierung als einen Faktor, der sich positiv auf die Wachstumsaussichten ihres Unternehmens niederschlägt. Das kann natürlich nur der Fall sein, wenn das Unternehmen mit den technologischen Entwicklungen Schritt hält und auf dem neuesten Stand ist. Der technologische Fortschritt führt dann zum Erfolg, wenn im ersten Schritt die nötigen Investitionen getätigt werden, damit die Digitalisierung den Unternehmen mittel- und langfristig ein stabiles Wachstum beschert. 

Ein weiterer wesentlicher Faktor für positive Wachstumschancen sind die Mitarbeiter eines jeden Unternehmens. In sie gilt es ebenfalls kontinuierlich zu investieren: Mit angemessenen Gehältern, attraktiven und individuellen Benefits und vor allem mit Weiterbildungen, die den digitalen Fortschritt im Unternehmen unterstützen. Unbesetzte Stellen und fehlende Qualifikationen im Zuge der Digitalisierung können Unternehmen in ihrem Wachstum schmerzhaft bremsen – dies gilt es unbedingt zu vermeiden. 

Auch wenn die deutsche Wirtschaft nicht mehr im selben Maße wächst wie in den vergangenen Jahren, Unternehmen müssen auf jeden Fall weiterhin investieren – in neue Technologien genauso wie in ihre Mitarbeiter.

1Laut aktueller Arbeitsmarktstudie von Robert Half sind 53% der befragten Führungskräfte sehr zuversichtlich in Bezug auf die Wachstumsaussichten ihres Unternehmens im ersten Halbjahr 2020 und 42% ziemlich zuversichtlich.

 

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