Wenn Sie montags schon an Jobwechsel denken

Von Christina Holl 30. September 2013

Gerade wenn Sie schon länger beim gleichen Arbeitnehmer beschäftigt sind, kommt irgendwann der Moment an dem Sie an einen Jobwechsel denken. Aber ist das immer die beste Lösung? Ob ein Jobwechsel die richtige Lösung ist – hier finden Sie einige hilfreiche Tipps.

Es ist schon wieder Montag. Nur der Gedanke an die bevorstehende Arbeitswoche lässt jede Wochenendfreude verfliegen. Und der Blick auf den Stapel auf dem Tisch frustriert Sie mehr als dass er Sie motiviert?

Wenn es Ihnen auch so geht, ist es vielleicht Zeit für einen Jobwechsel. Denn die Aussicht auf neue Aufgaben und ein neues Arbeitsumfeld erhöht die Chancen, dass Sie dem Alltagstrott entfliehen und mit neuem Schwung in die Arbeitswoche starten. Außerdem kann ein Jobwechsel die Karriere befördern und zu einem Gehaltssprung verhelfen.

Warum fällt es dennoch vielen schwer, sich zu einer Entscheidung durchzuringen? Ein Grund ist sicherlich die Unsicherheit, die ein Jobwechsel mit sich bringt. Wird man den Anforderungen des neuen Vorgesetzten gerecht? Sind die neuen Kollegen auch so nett und arbeiten gut im Team zusammen? Wer also mit einem Jobwechsel liebäugelt, der sollte im Vorfeld genau prüfen, ob dies die richtige Lösung ist.

Häufige Gründe für einen Jobwechsel

Einige Mitarbeiter wechseln aus Prinzip. Sie sind überzeugt, dass regelmäßige Jobwechsel die Karriere beflügeln. Für manche sind es die Herausforderungen, die im aktuellen Job fehlen. Alles schon mal gemacht zu haben, ist wenig reizvoll. Fehlende Aufstiegschancen oder Anerkennung sind ebenfalls Gründe dafür, sich nach anderen Jobs umzuschauen. Und das sogenannte Jobhopping ist längst nicht mehr Ausschlusskriterium.

Vor dem Jobwechsel: Analysieren Sie Ihre aktuelle Situation

Vor einem Jobwechsel sollten Sie genau analysieren, was im derzeitigen Job nicht läuft. Warum sind Sie unzufrieden und was möchten Sie ändern? Wenn Sie innerhalb des Unternehmens Möglichkeiten sehen, eine spannendere Karriere einzuschlagen, sollten Sie das Gespräch mit Ihrem Chef suchen.

Vielleicht wirkt schon die Verschiebung Ihres Aufgabenbereichs Wunder. Überlegen Sie genau, mit welchen Wünschen Sie zu Ihrem Chef gehen und schildern Sie ihm Ihre Situation ausführlich und ehrlich.

Wie stehen überhaupt die Zeichen für einen Jobwechsel?

Bevor Sie sich endgültig für einen Jobwechsel entscheiden, überprüfen Sie Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Welche Fähigkeiten bringen Sie mit? Sind diese derzeit überhaupt gefragt? Oder fehlen Ihnen wichtige Qualifikationen? Bemerken Sie Defizite, bieten sich Weiterbildungsangebote an, die Ihnen notwendiges Wissen praxisnah vermitteln.

Vorbereitung ist alles: So finden Sie den passenden Job

Haben Sie die Marktsituation überprüft, geht es darum, den passenden neuen Job zu finden. Erarbeiten Sie eine Liste mit Dingen, die Sie in Ihrem aktuellen Job stören. Entwickeln Sie daraus Anforderungen, die Sie an Ihren neuen Job stellen. Unterscheiden Sie zwischen wichtigen und weniger wichtigen Wünschen.

Nehmen Sie sich geeignete Stellenangebote vor und gleichen Sie beides miteinander ab. Stimmen Ihre Qualifikationen und Anforderungen mit denen der Ausschreibung überein, können Sie das Angebot für einen Jobwechsel in Betracht ziehen.

Die besten Tipps für den Jobwechsel vorbereiten

Wie Sie sich richtig bewerben und worauf Sie sich vorbereiten sollten, finden Sie in unseren Karrieretipps von Robert Half nachlesen.

Jobsuche

Was ist für Sie ausschlaggebend für einen Jobwechsel? Was sind für Sie klare Zeichen, um einen neuen Job zu suchen?

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