So macht Ihnen die Zeitumstellung im Job gar nichts aus

Von Alenka Mladina 23. Oktober 2017

Am Sonntag, den 29. Oktober 2017 um 3 Uhr stellen wir die Uhren um eine Stunde zurück. Das bringt den inneren Rhythmus vieler Menschen durcheinander, unsere Konzentrationsfähigkeit sinkt.

Folglich fällt es uns nach der Umstellung besonders schwer, im Job voll durchzustarten. Dennoch, mit ein paar einfachen Tipps geht die Zeitumstellung dieses Jahr fast unbemerkt an Ihnen vorbei.

Das Zeitumstellungs-Motto für den Vormittag: Kraft tanken

  • Schmeißen Sie den Mixer an und verwöhnen Sie sich mit einem Smoothie zum Frühstück. Birnen enthalten die Wachmacher Phosphor, Zink, Selen und Kalium. Äpfeln sind voll mit Antioxidantien, die das Gehirn leistungsfähig machen. Genauso wirken die in Blaubeeren enthaltenen Flavonoide. Pürieren Sie die Früchte mit einem Schuss Wasser, Milch oder Tee und starten Sie voller Energie in den Tag.
  • Bringen Sie Ihren Kreislauf in Schwung. Am besten geht das mit Bewegung. Steigen Sie ein paar Haltestellen früher aus oder parken Sie Ihr Auto am Montag etwas weiter weg. Zusätzlich verpassen Sie Ihrem Kreislauf einen Kick, wenn Sie den Lift stehen lassen und stattdessen die Treppe nehmen.
  • Starten Sie am Montag nicht direkt mit Aufgaben, die eine erhöhte Konzentration verlangen. Wenn möglich, schieben Sie diese auf den Dienstag. Denn der Dienstag ist laut einer Studie der US-Kollegen bei Robert Half der produktivste Tag der Woche. Widmen Sie sich lieber Dingen, bei denen der Kopf nicht auf Höchstleistung laufen muss. Räumen Sie zum Beispiel Ihren Arbeitsplatz oder Ihr E-Mail-Postfach auf.
  • Bringen Sie frische Farbe ins Büro. Denn Menschen reagieren unterbewusst sehr sensibel auf Farben. Gelb oder Orange heben die Stimmung. Und eine Sonnenblume macht sich immer gut als Farbakzent auf dem Schreibtisch.

Das Zeitumstellungs-Motto für Mittags: Energiereserven aufladen

  • Holen Sie sich etwas scharf gewürztes in der Mittagspause. Der Thailänder um die Ecke bietet eine Auswahl an Gerichten mit Chili oder Peperoni an? Perfekt. Denn wenn Sie scharf essen, schüttet Ihr Körper Endorphine aus. Diese Glückshormone wirken anregend. Trinken Sie genug. Mindestens 1,5 Liter am Tag steigern Ihre Konzentrationsfähigkeit.
  • Nach dem Essen machen Sie einen Spaziergang. Schon 15 Minuten Bewegung reichen laut der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention aus, damit Sie anschließend wacher und konzentrierter sind. Außerdem bilden Sie mithilfe von Sonnenlicht Vitamin D – das „Wachmach-Vitamin“.

Das Zeitumstellungs-Motto für den Nachmittag: Durchhalten

  • Öffnen Sie die Fenster und lassen Sie frische Luft in Ihr Büro – das hilft gegen das Nachmittagstief. Übrigens: Regelmäßiges Stoßlüften ist dabei effizienter als ein dauerhaft gekipptes Fenster.
  • Nehmen Sie sich Trockenfrüchte wie Datteln oder Feigen mit ins Büro. Sie enthalten besonders viel Tryptophan – eine Aminosäure, die der Körper braucht, damit er das Glückshormon Serotonin bildet. So haben Sie gute Laune, trotz Müdigkeit.

Das Zeitumstellungs-Motto für den Feierabend: Entspannen

  • Setzen Sie sich Grenzen. Wenn möglich verlassen Sie das Büro heute etwas früher. Checken Sie nach Feierabend keine E-Mails mehr. Versuchen Sie, die Arbeit im Büro zu lassen und über andere Dinge nachzudenken. Gönnen Sie sich einen schönen Kinoabend oder ein nettes Essen mit Freunden. Wenn Sie besser beim Sport entspannen, gehen Sie noch eine Runde locker Joggen.
  • Wenn der Körper gestresst ist, sind Auszeiten vom Alltag besonders wichtig. Achten Sie deshalb insbesondere nach der Zeitumstellung auf sich. Meditieren Sie zum Beispiel vor dem Schlafengehen und genießen Sie bewusst die Momente, die nur für Sie selbst sind. Ideal ist es auch, am Montag nach der Zeitumstellung nicht zu spät zu Bett zu gehen. So finden Sie schnell zu Ihrer inneren Balance zurück.

Stellen Sie Ihre innere Uhr sanft um

Die Umstellung von der Sommer- auf die Winterzeit fällt Ihnen noch leichter, wenn Sie sich bereits ein paar Tage vorher auf den neuen Rhythmus einstellen. Verändern Sie nach und nach Ihren Schlafrhythmus – schon einige Tage bevor die Uhr umgestellt wird. Wenn Sie in den Tagen vor der Zeitumstellung schon jeden Tag 15 bis 20 Minuten früher ins Bett geht, gewöhnt sich sanft an die neuen Verhältnisse.

Tipps speziell für Chefs: der Montag nach der Zeitumstellung

Ein kleiner Appell noch an die Chefs: Seien Sie in den ersten Tagen nach der Zeitumstellung nachsichtig mit Ihren Mitarbeitern. Drücken Sie zum Beispiel am Montag nach der Umstellung einmal ein Auge zu, wenn ein Mitarbeiter etwas später ins Büro kommt.

Oder geben Sie Ihren Mitarbeitern gleich für zwei oder drei Tage etwas mehr Flexibilität. Das hilft ihnen, sich besser an den neuen Rhythmus anzupassen und konzentriert zu arbeiten. Auch Ihr Montagsmeeting ist nach der Umstellung höchstwahrscheinlich an einem Dienstag oder Mittwoch deutlich produktiver.

Egal, ob Chef oder Mitarbeiter: Für alle, die besonders stark unter der Umstellung leiden, gibt es zum Abschluss noch eine gute Nachricht. In der Regel wirft uns die Zeitumstellung nur ein paar Tage aus der Balance. Innerhalb von drei bis vier Tagen haben sich die meisten komplett an den neuen Rhythmus gewöhnt - und können sich wieder voll im Job konzentrieren.

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