Nicht schon wieder! Diese 6 Typen finden Sie in jedem Büro

Diese Art von Kollegen finden Sie in jedem Büro. Eine Typologie der Bürotypen.

Vor manchen Kollegentypen gibt es einfach in keinem Büro ein Entrinnen. In jedem Unternehmen stoßen Sie früher oder später auf ganz besondere Exemplare. Eine Typologie in 6 Kapiteln.

Ob im schicken Startup-Büro oder beim Mittelständler ums Eck – manche Verhaltensweisen gibt es einfach überall. Die ungespülte Kaffeetasse im Waschbecken beispielsweise, die sich partout nicht selbst in die Spülmaschine räumt. Oder die wundersame Plastikschüsselvermehrung: In jeder Küche stapeln sich irgendwann herrenlose Tupperdosen. Und garantiert gibt es auch in Ihrem Büro ein stiftefressendes Monster, das scheinbar immer nachts die Schreibtische räubert. Es ist wirklich faszinierend, dass es in jedem Unternehmen dieselben Typen von Kollegen gibt. Egal, was Sie tun, diesen 6 Typen entkommen Sie nie:

1. Kollegentyp: Der Lautsprecher

Ihn erkennt man ganz einfach: Er oder sie kann einfach nichts leise machen. In Gesprächen übertönt er alle anderen. Sein Gelächter hören Sie schon auf dem Flur. Schubladen leise schließen? Unmöglich für den Lautsprecher. Gefühlt atmet er sogar lauter als andere. Sie sitzen neben einem Lautsprecher? Investieren Sie besser in ein paar gute Ohrstöpsel. In Ihrer Firma gibt es keinen Lautsprecher? Vielleicht sollten Sie mal darauf achten, ob Ihr Sitznachbar auffallend oft Kopfhörer trägt...

2. Kollegentyp: Die Klatschtante

Gerüchte? Uninteressant für die Klatschtante, sie kennt bereits alle. Oder besser: Die meisten stammen von ihr. Und Sie können ganz sicher sein, dass Sie davon erfahren, ob Sie wollen oder nicht. Die Klatschtante hat ein ausgesprochen hohes Mitteilungsbedürfnis und ein besonders geringes Gespür dafür, ob sie stört. Dafür ist sie wiederum besonders feinfühlig, wenn es um brisante Informationen geht, die für das nächste Gerücht geeignet sein könnten. Hier legen Sie besser jedes Wort auf die Goldwaage. Übrigens: Die Tante kann durchaus auch ein Onkel sein.

3. Kollegentyp: Das Faultier

Stress ist dem Faultier völlig unbekannt. Leider auch die Bedeutung von „eilig“, „dringend“ oder „wichtig“. Seine Aufgaben erledigt es mit ausgesprochener Ruhe, Geduld und mit Rücksicht auf alle Eventualitäten. Jobs mit den genannten Eigenschaften werden so erst gar nicht an ihn herangetragen. Auf diese Art verbringt das Faultier viel Zeit mit sich selbst. Die Leitung des Archivs ist der ideale Job für das Faultier – wenn Sie genügend Zeit für eine Recherche oder Projekte einplanen.

4. Kollegentyp: Der Streber

Früher hat er dem Lehrer einen Apfel mitgebracht, heute überreicht er dem Chef stolz seine Powerpoint-Präsentation, die er am Wochenende gebastelt hat. Es gibt nichts, was der Streber nicht täte, um seinem Vorgesetzten zu gefallen. Allerdings kann er meistens auch nicht wirklich viel. Der Streber kann sehr praktisch sein, wenn man ihm erfolgreich vermittelt, dass die unliebsame Aufgabe vom Chef besonders hoch geschätzt wird. Denn dann reißt er mit hoher Wahrscheinlichkeit dieses To Do an sich. Das Faultier versteht dieses Spiel meisterhaft.

5. Kollegentyp: Der Pfau

Casual Friday? Nicht mit dem Pfau! Seine Hemden passen jeden Tag zu den Socken, selbst auf der Weihnachtsfeier ist er der einzige mit Krawatte. Im Büroschrank hängen mindestens zwei Kollektionen zum Wechseln – falls in der Kantine ein Missgeschick passiert – und morgens führt ihn sein erster Weg nicht in die Kaffeeküche, sondern vor den Spiegel. Und der Weg zurück ist sein Laufsteg. Er kennt immer den richtigen Dresscode. Interessant wird dieser eigentlich harmlose Zeitgenosse vor allem dann, wenn ein zweiter Pfau auftaucht. Dann kann es schon mal zu Hahnenkämpfen kommen.

6. Kollegentyp: Das Arbeitsbienchen

Irgendjemand muss ja die Arbeit erledigen. Das Arbeitsbienchen übernimmt gerne jede Aufgabe, auch wenn es dafür bis zum Feierabend mal wieder etwas länger dauert. Im Zweifel fällt auch mal das Mittagessen aus. Wobei: Länger als 5 Minuten verlässt das Arbeitsbienchen ohnehin nie den Schreibtisch. Dabei geht es ihm nie um Anerkennung, sondern lediglich darum, die Checkliste abzuhaken. Dass diese niemals leer wird, versteht sich von selbst.

Na, haben Sie Ihre Kollegen erkannt? Oder gar sich selbst? Ganz ernst gemeint ist diese Charakterstudie natürlich nicht. Aber in vielen Fällen kommen die Kollegen dem schon recht nahe.

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