Interim Management: Nischenmarkt oder echtes Zukunftsmodell?

Von Alenka Mladina 8. Dezember 2018

Interim Management gilt als einer der großen HR-Trends der letzten Jahre. Vier Robert-Half-Experten ziehen in unserem Interview Bilanz. Wie hat sich der Markt für hochqualifizierte Freiberufler entwickelt? Wie sind die Zukunftsaussichten? Welche Trends zeichnen sich ab?

Philipp Weingart, Associate Business Director bei Robert Half Stuttgart, Pascal Köth, Associate Director bei Robert Half Frankfurt, Sebastian Rudy, Senior Manager und Alper Tamer, Division Director IT & Technology (beide Robert Half Köln) sind vier, die seit vielen Jahren Interim Manager vermitteln und den Markt bestens kennen.

Im Interview verraten sie, wie sich das Interim Management entwickelt hat, welche Trends sie beobachten und worauf sich Freiberufler einstellen müssen, wenn sie in diesem Bereich erfolgreich sein wollen.

Hat sich der Interim-Markt in den letzten Jahren tatsächlich so gut entwickelt wie prognostiziert?

Philipp Weingart: „Auf jeden Fall, sogar besser als erwartet. Der Markt für Interim Management wächst seit 2015 kontinuierlich. Das betrifft einmal das Honorarvolumen. Aber auch die Anzahl der Manager auf Zeit, die in der deutschen Wirtschaft im Einsatz sind, ist rasant angestiegen.

Wer sich für eine Karriere in diesem Bereich entschieden hat, befindet sich in einem erstklassigen Markt. Die Quote der derzeit nicht im Einsatz stehenden Interim Manager schätzen wir bei Finanzspezialisten unter 2 %.“

Die Quote der derzeit nicht im Einsatz stehenden Interim Manager schätzen wir bei Finanzspezialisten unter 2 %.

Alper Tamer: „Bei IT-Projektberatern liegt sie schätzungsweise sogar darunter. Der Markt für IT-Freiberufler boomt ja schon seit geraumer Zeit, aber durch die Digitalisierung hat er in den letzten vier bis fünf Jahren noch einmal richtig Fahrt aufgenommen.

Wir haben den Zenit bei Weitem nicht erreicht und die Unternehmen in Deutschland spüren immer mehr, wie sehr sie in manchen Bereichen der internationalen Entwicklung hinterherhinken. Da besteht hierzulande noch viel Nachholbedarf.

Allerdings stellt die hohe Reaktionsgeschwindigkeit, Flexibilität und wachsende Komplexität der Anwendungen durch die Digitalisierung eine ressourcenintensive Aufgabe dar. Externes Know-How ins Unternehmen zu holen, wird für Unternehmen ein zunehmend wettbewerbsentscheidender und strategischer Faktor."

Ohne den Einsatz von freiberuflichen Spezialisten hätten es viele Unternehmen nicht mehr bis zum Inkrafttreten (der DSGVO) im Mai geschafft.

Sebastian Rudy: „Ein gutes Beispiel dafür ist die DSGVO*. Sie hat schon im letzten Jahr zu einem enormen Bedarf an DSGVO-Spezialisten geführt, aber in diesem Jahr hat der Bedarf noch einmal kräftig angezogen. In den wenigsten Unternehmen war das Know-How für die Umsetzung vorhanden – auch wenn das Gesetz schon lange thematisiert wird.

Im Tagesgeschäft fehlen schlichtweg häufig die Kapazitäten, um zusätzliche Projekte frühzeitig anzugehen. Ohne den Einsatz von freiberuflichen DSGVO-Spezialisten hätten es viele Unternehmen nicht mehr bis zum Inkrafttreten im Mai geschafft, die Rahmenbedingungen für DSVGO aufzustellen und ihre Mitarbeiter für dieses Thema fit zu machen.“

Pascal Köth: „Ja, das Beispiel DSGVO verdeutlicht auch eine weitere Entwicklung im Interim Management sehr gut: Der Markt entwickelt sich nämlich immer mehr zu einem Spezialistenmarkt.

Die Firmen beschaffen sich fehlendes Expertenwissen, das zur Umsetzung eines Projekts benötigt wird, inzwischen sehr gezielt extern. Das hat dazu geführt, dass der Bedarf an Projektmanagern in vielen Bereichen weitaus größer ist als das Angebot an entsprechenden Experten.“

Wie sieht es für die Zukunft aus? Bleiben die Aussichten für Interim Manager so rosig?

Philipp: „Definitiv. Für Freiberufler wird Interim Management sogar noch attraktiver werden. Beispielsweise ist für viele Projekte die Anwesenheit vor Ort im Unternehmen gar nicht mehr oder nur noch zeitweise erforderlich – besonders im IT-Umfeld.

Beispielsweise ist für viele Projekte die Anwesenheit vor Ort im Unternehmen gar nicht mehr oder nur noch zeitweise erforderlich.

Etwa die Hälfte der Aufträge können remote aus dem Home-Office erledigt werden. Und die Tagessätze im Interim Management starten je nach Qualifikation und Erfahrung bei 600 Euro und gehen nicht selten bis in den vierstelligen Bereich. Das ist natürlich auch durchaus attraktiv.“

Sebastian: „Hinzu kommt, dass sich die Einstellung der Unternehmen geändert hat. Während viele Personalverantwortliche dem Einsatz von Interim Managern vor einigen Jahren noch sehr skeptisch gegenüber standen, überwiegen heute die positiven Effekte. Den Firmen geht es in erster Linie darum, dass ihre Projekte laufen und erfolgreich zum Abschluss kommen. Auf welchem Weg das geschieht, ist für sie nicht relevant.“

Den Firmen geht es in erster Linie darum, dass ihre Projekte laufen und erfolgreich zum Abschluss kommen.

Philipp: „Bei aller Begeisterung – gute Tagessätze, freie Zeiteinteilung, keine Weisungsgebundenheit – sollten wir aber auch darauf hinweisen, dass eine Karriere als Interim Manager auch gewisse Risiken birgt. Zum Beispiel fehlendes Einkommen bei krankheitsbedingten Ausfällen oder in Zeiten ohne Projekt.

Einem HR-Manager haben wir zum Beispiel kürzlich von der Freiberuflichkeit abgeraten, da er schon sehr gute Konditionen mit seinem bestehenden Festanstellungsvertrag verhandelt hatte.“

In welchen Bereichen werden Interim Manager derzeit besonders nachgefragt und für wie lange?

Pascal: „Wir bei Robert Half bedienen hauptsächlich die Bereiche IT, Finance, HR sowie Einkauf und Logistik. Hier liegt die Laufzeit der meisten Projekte bei drei bis sechs Monaten. Neben klassischen Projekten werden im Einkauf und in der Logistik Freiberufler für diverse Optimierungsprozesse auch gerade bei Supply-Chain-Themen eingesetzt.

Hier liegt die Laufzeit der meisten Projekte bei drei bis sechs Monaten.

Philipp:Im Personalwesen ist Interim Management vor allem bei Change-Management-Prozessen gefragt, gerade beim Thema Payroll-Outsourcing oder Insourcing benötigen Unternehmen externe Unterstützung.

Generell gefragt sind Freiberufler, wenn es um die Einführung neuer Systeme geht, zum Beispiel der Umstellung von Finance-ERP-Systemen, Due Diligence, Carve out und Abspaltungen.“

Generell gefragt sind Freiberufler, wenn es um die Einführung neuer Systeme geht.

Alper:„Im IT-Bereich vermitteln wir eine Vielzahl an unterschiedlichen Projektpositionen - angefangen bei der Softwareentwicklung, IT-Systemadministration über IT-Projektmanagement bis hin zu klassischen Beratungsaufgaben.

Vor allem der Bereich Softwareentwicklung boomt gerade und macht inzwischen etwa 70 % aller Anfragen, speziell aus Agenturen, Konzernen aber auch Start-ups. Viel nachgefragt werden zudem Java-Backend-Entwickler und React.JS-Frontendentwickler.“

Gibt es neue Trends, auf die sich Interim Manager einstellen müssen?

Sebastian: „Ja, der Markt wird schnelllebiger. Und wie Pascal bereits sagte: immer mehr zum Expertenmarkt. Ständige Weiterbildung ist deshalb ein Muss für Interim Manager – und das sehr gezielt.

Freiberufler müssen neue Entwicklungen antizipieren, um sich in die richtige Richtung weiterzuentwickeln. Ein großer Erfahrungsschatz allein reicht heute nicht mehr aus, um als Interim Manager erfolgreich zu sein.

Ohne digitale Kompetenzen und Spezialisierung wird es künftig kaum noch gehen.

Philipp:: „Das gilt insbesondere für Experten mit langjähriger Erfahrung im Management auf Zeit, auch sie kommen ohne digitale Skills nicht mehr aus. Ein Beispiel aus der Praxis: Kürzlich beklagte sich ein Kunde, CFO bei einem Mittelständler, Mitte 40, dass sein Interim Manager zwar unglaublich großes Fachwissen mitbringt – aber alles noch mit Excel-Tabellen erledigt.

Würde er die Daten automatisiert abrufen – was technisch möglich ist – würde er drei Tage weniger brauchen. Ohne digitale Kompetenzen und Spezialisierung wird es künftig kaum noch gehen. Außerdem sollten Interim Manager internationaler aufgestellt sein. Wir arbeiten inzwischen in einer vernetzten Welt, Projektteams, die quer über den Globus verteilt sind, sind heute alles andere als eine Seltenheit.“

(Es) geht auch die Erwartung einher, dass der Interim Manager sich schnell einbringen kann.

Sebastian:„Flexibilität ist für Interim Manager zwar kein neuer Trend, aber sie wird künftig noch wichtiger werden. Denn mit der neuen Aufgeschlossenheit der Unternehmen für temporäre externe Unterstützung geht auch die Erwartung einher, dass der Interim Manager sich schnell einbringen kann.“

Welche Vorteile hat die Vermittlung von Interim Managern über Robert Half?

Pascal: „Sie erspart allen Beteiligten eine Menge Zeit und Arbeit – sowohl dem Interim Manager als auch den Unternehmen. Die Projekte werden immer komplexer, damit steigen die Anforderungen an externe Experten.

Für Unternehmen bedeutet das die sprichwörtliche Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Es braucht ein großes, gut und regelmäßig gepflegtes Netzwerk, um den passenden Spezialisten zu finden. Und das kann Robert Half bieten.

Ihnen fehlen schlichtweg die richtigen Kontakte – da hilft unser großes und gepflegtes Netzwerk sehr.

Gleichzeitig stellt uns die aktuelle Marktsituation vor eine große Herausforderung. Einerseits wird der Markt immer schnellebiger, andererseits dauert die Besetzung der Vakanzen durch die Knappheit an geeigneten und gerade verfügbaren Projektexperten länger.

Früher etwa war es üblich, dass wir Freiberufler innerhalb von zwei Tagen in ein Projekt gebracht hatten. Heute dauert es schon ein paar Tage mehr, aber immer noch signifikant schneller, als es die Unternehmen ohne unser Netzwerk schaffen.

Wir bei Robert Half treffen ...eine sehr genaue Vorauswahl von Projekten.

Alper: „Genauso stark profitieren aber auch die Kandidaten. Im IT-Umfeld gibt es sehr viele fachlich hervorragende IT-Freiberufler, die sich entweder nicht mit der Akquise und dem Netzwerken beschäftigen möchten oder da ihre Stärken sehen.

Ihnen fehlen die richtigen Kontakte – da hilft unser großes und gepflegtes Netzwerk sehr. Den Freiberuflern wird nicht nur der komplette administrative Aufwand abgenommen, wir coachen und beraten Interim Manager auch, zum Beispiel für anstehende Vorstellungsgespräche.“

Im Schnitt führt ein Interimler 10 bis 12 Vorstellungsgespräche pro Jahr.

Philipp: „Genau, und der Aufwand für Vorstellungsgespräche ist nicht zu unterschätzen, im Schnitt führt ein Interimler 10 bis 12 davon pro Jahr. Von Erfolg sind also offenbar nicht alle gekürt. Ärgerlich für alle Beteiligten, schließlich haben beide Seiten Zeit investiert, um dann festzustellen, dass es nicht passt.

Wir bei Robert Half treffen deshalb eine sehr genaue Vorauswahl von Projekten, bei denen Anforderungsprofil, Qualifikationen und Rahmenbedingung genau zum Interim Manager passen.

Experten, die sich für eine Karriere als Interim Manager entscheiden, haben nämlich oft sehr genaue Vorstellungen bezüglich ihrer Zeiteinteilung und Work-Life-Balance – beispielsweise eine Vier-Tage-Woche.

Dank unseres großen Netzwerks wissen wir, wo entsprechende Projekte möglich sind, und klären die Bedingungen schon im Vorfeld mit dem Auftraggeber ab.“

Bei uns erhalten Interim Manager eine große finanzielle Sicherheit.

Alper: „Außerdem gibt es auch aus finanzieller Sicht einen Vorteil für die Interimler, die mit uns zusammenarbeiten. Bei uns erhalten Interim Manager eine große finanzielle Sicherheit.

Die Abrechnungen werden monatlich erstellt und wir tragen das Ausfallrisiko, falls der Auftraggeber nicht zahlt. Interim Manager müssen also nicht in Vorleistung gehen oder sehen erst nach Abschluss des Projekts einen Geldeingang. Eine solche Zahlungssicherheit ist nur beim Interim Management über eine Personalberatung möglich.“

Habt ihr gute Tipps für Freiberufler, die Projekte und Jobs im Interim Management suchen?

Philipp:: „Bei allen Vorteilen, die Interim Management mit sich bringt – viel Abwechslung, gutes Geld, großer Gestaltungsspielraum – sollte sich jeder die Frage stellen, ob er wirklich der Typ dafür ist.

Wer Interim Manager werden will, muss sich sehr schnell auf neue Gegebenheiten einlassen können: verschiedene Unternehmenskulturen, andere Prozesse, ständig wechselnde ‚Kollegen‘. Veränderungsbereitschaft ist eine Grundvoraussetzung für Manager auf Zeit, genauso wie die Fähigkeit, schnell reagieren zu können.“

Veränderungsbereitschaft ist eine Grundvoraussetzung.

Sebastian: „Außerdem müssen Interim Manager trotz Freiberuflichkeit mit Führungspersönlichkeiten klarkommen. Sie müssen gut mit Geschäftsführen, CTOs, CIOs und CFOs bis hin zum CEO zusammenarbeiten können.“

Alper: „Und natürlich mit einem starken Provider zusammenarbeiten, der über ein großes Netzwerk verfügt. Das gilt insbesondere für diejenigen die die aus der Festanstellung kommen. Im Alleingang kann die Akquise von Interim-Management-Jobs trotz großer Nachfrage doch recht mühsam und langwierig sein.“

Zum Schluss noch ein Blick in die Zukunft: Was werden 2019 die großen Themen im Markt für Selbständige sein?

Alper: „Die Digitalisierung und Industrie 4.0 werden sicherlich weiterhin große Themen bleiben, die viele Unternehmen nicht mit ihren Inhouse-Ressourcen stemmen können. Projekte gibt es mehr als genug – limitierender Faktor sind eher fehlende Experten.

Meiner Einschätzung nach werden sich die Anfragen ganz stark im Bereich IT-Security ausweiten. Außerdem erwarte ich bei IT-Projekten, da diese immer komplexer und umfangreicher werden, eine zunehmende Anzahl an Anfragen für sogenannte Requirements Engineers – also Projektmanager, die es verstehen, die richtigen Anforderungen eines Projektes zu erfassen und zu planen.

Meiner Einschätzung nach werden sich die Anfragen ganz stark im Bereich IT-Security ausweiten.

Pascal:„Die Digitalisierung boomt nicht erst seit gestern, über FinTech wird intensiv diskutiert. Fakt ist: In Zeiten der Globalisierung nimmt die IT durch die allgemeine Vernetzung einen omnipräsenten Status ein, der neben einer breiten Marktabdeckung auch immer mehr eine Spezialisierung bis in das letzte Detail erforderlich macht.

All diese Aspekte lassen vermuten, welche Potentiale der Markt für Freiberufler auch weiterhin beinhaltet. Die Netzwerkagentur hat gerade den Weg für 5G freigemacht, die Frequenzen werden im Frühjahr 2019 vergeben. Ich bin überzeugt, damit kommen spannende Zeiten und Projekte auf uns zu.

Sebastian: „Für das nächste Jahr werden auf jeden Fall Prozessoptimierungen noch weiter in den Vordergrund rücken. Freiberufler, die Erfahrungen im strategischen Einkauf mitbringen, nachweislich Kosten einsparen und die Qualität auf ein neues Niveau heben konnten, werden sich ihre Projekte aussuchen können.

Das gleiche gilt auch für Interim Manager, die Vertriebsstrategien umsetzen und optimieren können. Ich beobachte einen steigenden Trend für Projektanfragen, bei denen es um die Ausarbeitung von Geschäftspotenzialen und Wachstumsideen geht. Hier sehe ich die stärkste Entwicklung in 2019.

Ich beobachte einen steigenden Trend für Projektanfragen, bei denen es um die Ausarbeitung von Geschäftspotenzialen und Wachstumsideen geht.

Zuletzt möchte ich nur noch hinzufügen, dass der Freiberufler-Markt kein Hype der letzten paar Jahre ist. Vielmehr hat sich die Branche ungemein professionalisiert und zu einem echten Zukunftsmodell gemausert.“

Philipp: „Ja, das sehe ich ähnlich und kann dem nur beipflichten. Für 2019 gehe ich davon aus, dass speziell der Mittelstand über alle Branchen hinweg noch häufiger auf externe Experten zurückgreifen wird.

...der Mittelstand über alle Branchen hinweg noch häufiger auf externe Experten zurückgreifen wird.

Die voranschreitende Digitalisierung eröffnet zwar viele Chancen. Die Schnelligkeit mit der es passiert, wird die Unternehmen aber vor noch größere Herausforderungen stellen.

Es wird noch schwieriger werden, mit dieser Entwicklung Schritt zu halten und entsprechendes Know-How intern aufzubauen. Auf jeden Fall wird 2019 ein absolut positives Jahr für Manager auf Zeit.“

Vielen Dank für das Eure Einschätzung und das aufschlussreiche Interview!

*DSGVO: Datenschutz-Grundverordnung

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