Kompetente Unterstützung auf Zeit: Mit externen Experten aus der Krise

Von Alenka Mladina on 14. August 2018

In unsicheren Zeiten ist eine stabile, verlässliche Personalbasis besonders wichtig, heißt es. Trotzdem: Gerade jetzt kann der vorübergehende Einsatz von selbstständigen Fach- und Führungskräften Unternehmen enorm helfen, sich solide und zukunftssicher aufzustellen. Wie und warum sie von selbstständigen Beratern auf wichtigen Positionen profitieren.

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Freiheit und Flexibilität – für beide Seiten

Dass eine langfristige Planung nicht immer die beste Lösung ist, hat die Corona-Pandemie vielen Unternehmen deutlich vor Augen geführt. Ohne agile Anpassungen ging es nicht und das oft auch in Sachen Personal. Wer schon vorher auf eine flexible Personalplanung gesetzt hatte, ist oft geschmeidiger durch die Krise gekommen, da er kurzfristig Personalkosten senken konnte. Und genauso kurzfristig lässt sich jetzt wichtiges Know-how an Bord holen, um gestärkt aus der Krise herauszugehen. Das wird nämlich aufgrund des rasanten Wandels seit dem vergangenen Jahr in vielen Bereichen dringend benötigt.

Allen voran natürlich in der IT, wo die digitale Transformation aufgrund des Virus vielfach schneller gekommen ist als geplant. Und oftmals fehlen die fachlichen Kompetenzen, um die angestoßenen Veränderungen auf ein solides Fundament zu stellen. Ähnlich sieht es häufig im Bereich IT-Security aus, der erheblich an Bedeutung gewonnen hat. 

Aber braucht es deshalb dauerhaft einen CDO (Chief Digital Officer) oder CIO (Chief Information Officer) im Unternehmen? Gerade für solche Vorhaben, die irgendwann abgeschlossen beziehungsweise implementiert sind, ist Interim Management oft die bessere Lösung. Die Dienste externer Experten verursachen nur temporär begrenzt Kosten und sind vergleichsweise kurzfristig verfügbar.

Gerade im IT-Bereich ist die sogenannte Gig Economy ein beliebtes Arbeitsmodell für qualifizierte Freelancer. Sie ziehen die Flexibilität und den Abwechslungsreichtum temporärer Einsätze für verschiedene Unternehmen einer Festanstellung vor.

Corona ebnet den Weg für externe Verstärkung 

Die IT ist einer der großen Vorreiter, was den Einsatz von Freelancern betrifft. Doch auch in anderen Bereichen wird dieses Modell immer verbreiteter. Auch dazu hat die Corona-Pandemie einen Beitrag geleistet. Inzwischen haben wir uns an den Wandel und an dezentrale Teams gewöhnt, Führungskräfte müssen nicht mehr zwingend vor Ort sein. Das zerstreut Bedenken gegenüber dem Interim Management.

Zudem sind Freelancer gerade im Zusammenhang mit Krisenbewältigungs- und Umstrukturierungsprozessen wertvolle Partner für Unternehmen. Solche Aufgaben stehen derzeit in vielen Unternehmen an, doch die Expertise fehlt häufig. Neueinstellungen rechnen sich aufgrund der überschaubaren zeitlichen Begrenzung der Projekte kaum. Kompetenzlücken intern zu schließen, ist zu langwierig. Selbstständige Berater hingegen kennen genau solche Projekte sehr gut. Schließlich werden sie vor allem dann beauftragt, wenn es brennt und schnelle Unterstützung gefragt ist.

Schnelles Handeln ist wichtig, Vorbereitung auch

Diese Schnelligkeit sollten Unternehmen im Gegenzug auch bei der Beauftragung von Freelancern an den Tag legen. Kompetente selbstständige Fach- und Führungskräfte sind sehr gefragt und haben häufig mehrere Angebote parallel vorliegen. Brauchen Sie zu lange, entscheidet sich Ihr Wunschkandidat womöglich für einen anderen Auftrag. Eliminieren Sie deshalb unnötige bürokratische Schritte aus Ihrem Einstellungsverfahren.

Die Rekrutierung externer Mitarbeiter zugunsten der Geschwindigkeit übers Knie zu brechen, ist allerdings der falsche Weg. Viele Unternehmen, die kurzfristig mit temporären Kräften arbeiten wollen, vergessen die administrativen Konsequenzen. Machen Sie sich daher im Vorfeld Gedanken über folgende Fragen:

  • Welches Budget steht Ihnen für den Einsatz von Freelancern zur Verfügung?
  • Welchen Tages- oder Stundensatz setzen Sie an? 
  • Wie messen Sie, ob die geleistete Arbeit erfolgreich ist?
  • Wie gestalten Sie einen rechtssicheren Vertrag? Denken Sie dabei unbedingt an Regularien zur Vermeidung von Scheinselbstständigkeit.

Denken Sie sorgfältig über alle administrativen Aufwände nach, die die Arbeit mit externen Mitarbeitern mit sich bringt. Gestalten Sie diese so einfach und klar wie möglich – für Ihre Verwaltung und für die temporären Mitarbeiter. Ansonsten rechnet sich der Einsatz für Ihr Unternehmen möglicherweise nicht und Sie verschrecken gefragte Experten.

Tipps für den Umgang mit externen Mitarbeitern

Denn die sind in der Regel gut vernetzt. Seien Sie gewiss: Wenn Sie als Auftraggeber eher unattraktiv sind, spricht sich das herum. Das gilt aber auch umgekehrt: Bieten Sie externen Mitarbeitern gute Arbeitsbedingungen, zieht Ihr Unternehmen automatisch auch selbstständige Berater an. 

Der wichtigste Tipp dabei: Viele Unternehmen kommunizieren wegen der zeitlichen Begrenzung der Tätigkeiten zu wenig mit ihren temporären Kräften – ein Fehler. Indem Sie Ihre Externen persönlich kennenlernen und Zeit in die Beziehung investieren, werden sie zu einer wertvolleren Kraft, die sich für die Unternehmensziele einsetzt. Lassen Sie auch Freelancern ein ausführliches Onboarding zukommen. So fühlen sie sich mehr als Teil des Teams und verstehen Ihre Ziele sowie die Unternehmenskultur besser.

Freelancer zu finden, die vorübergehende Kompetenzlücken passgenau schließen, ist nicht immer einfach. Sie benötigen regelmäßig externe Unterstützung für befristete Einsätze, verfügen aber nicht über die Ressourcen, diese über die einschlägigen Portale selbst zu suchen? Dann ist es wichtig, einen guten Rekrutierungspartner an der Seite zu haben, der weiß, wie Interim Management funktioniert. Wir unterstützen Sie gerne und stellen Kontakte zu erfahrenen Fach- und Führungskräften her, die auf selbstständiger Basis für Ihr Unternehmen arbeiten. 

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