8 Fragen an … Kerstin Sticht: Vom Sales Manager zum Local Account Manager

Von Christina Holl on 26. Oktober 2020

Kerstin Sticht verfolgt ihre beruflichen Ambitionen mit Erfolg – und seit 2007 bei Robert Half. Individuell unterstützt und gefördert hat sie es bis zum Local Account Manager für die Region München gebracht. Ihre Erfahrungen und ihre Empfehlungen für Frauen mit Karrierewunsch teilt sie hier im Interview.

In diesem Artikel lesen Sie:

In unserer Serie “8 Fragen an …” treffen wir Frauen, die eine beeindruckende Karriere bei Robert Half hingelegt haben, und fragen sie nach dem Geheimnis ihres Erfolges. Diesmal: Kerstin Sticht, Local Account Manager für München und Umgebung.

Kerstin, wie sieht dein Karriereweg bei Robert Half aus?

Zu Robert Half kam ich im Dezember 2007 als Consultant, später wurde ich Brand Expert/Sales Manager. Und seit Anfang 2020 bin ich Local Account Manager.

Das lässt sich sehen! Folgst du bei deiner Karriere einem Vorbild?

Nein, ich eifere niemandem nach. Ich verfolge meine eigenen Ambitionen. Deshalb habe ich weder ein weibliches noch ein männliches Vorbild.

Welche persönlichen Skills haben dich so weit gebracht?

Im Vertrieb zählen Geduld und Durchhaltevermögen. Beides hat mir in meinem Job sehr geholfen. Genauso wie Empathie. Sich in andere Menschen und ihre Situation hineinversetzen zu können, ist im People Business besonders wertvoll. Denn nur wer die Wünsche und Bedürfnisse von Kunden und Kandidaten versteht, ist für sie ein guter Partner. Und nicht zu vergessen: Ich habe einfach Spaß an dem, was ich mache!

Wie hast du Robert Half auf deinem Karriereweg erlebt?

Immer vertrauensvoll und nie bevormundend. Ich bekam Zeit, meine interne Karriere bei Robert Half nach meinen persönlichen Wünschen und Neigungen zu entwickeln. Hatte ich mich dann für eine Aufgabe entschieden, zeigte mir das Robert-Half-Team den Weg und die Möglichkeiten dorthin. Diese wertvolle Unterstützung erfahre ich auch weiterhin.

Wird eine Frau anders im Job behandelt als ein Mann?

Ich fürchte, generell schon. Doch hier sind mir Gender-Probleme noch nie aufgefallen. Für Robert-Half-Mitarbeiter spielt das Geschlecht keine Rolle. Allerdings scheint mir, dass Frauen eher der Wunsch nach Teilzeit und damit der Verzicht auf eine Karriere zugestanden wird als Männern.

Womit haben Frauen besonders zu kämpfen, wenn es um Karriere geht?

Ich glaube, viele Frauen scheuen noch die Verantwortung und trauen sich selbst für Führungspositionen zu wenig zu. Vielleicht wollen sie auch zu sehr gemocht werden: Unpopuläre Entscheidungen könnten sie Sympathie kosten. Ein weiteres Manko: Sie sind nicht so gut im Knüpfen von beruflichen Kontakten und Netzwerken.

Also: Welche Tipps hast du für junge Frauen, die aufstreben wollen?

Sie müssen ihre eigenen Stärken erkennen, ausbauen und diese klug einsetzen. Das bedeutet auch, Chancen zu ergreifen, ohne verbissen zu sein. Und natürlich sollten sie ein gutes Netzwerk aufbauen und es gewissenhaft pflegen.

Ganz generell: Muss es immer Karriere sein?

Eine klassische Karriere anzustreben, ist sicher eine gute Sache. Ein Muss ist das aber nicht – weder für eine Frau noch für einen Mann. Es ist ebenso richtig und wichtig, auf Wunsch andere Akzente im Beruf zu setzen. Man kann auf vielen Wegen einen sehr guten und wertvollen Beitrag für ein Unternehmen leisten.

Inspiriert von Kerstin Stichts Karriere? Dann starten Sie selbst bei Robert Half durch: https://www.roberthalf.de/interne-karriere

Interne Karriere

Video: Weitere Power-Frauen bei Robert Half

 

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