Die richtige Fortbildung: So machen Sie sich fit für die Zukunft

Die meisten Arbeitsbereiche sind hochspezialisiert und auch die Computertechnologie entwickelt sich ständig weiter. An regelmäßigen Fortbildungen kommt daher keiner mehr vorbei. Neben den traditionellen internen und externen Weiterbildungen verspricht E-Learning eine interessante Alternative.


Klären Sie vor der Fortbildung Ihre persönlichen Bildungsziele

Wer nicht am Ball bleibt, steht in ein paar Jahren ohne Fortbildung im Abseits. Doch die Palette der Weiterbildungsangebote ist breit, Pauschallösungen gibt es nicht. Doch wie wählt man zwischen interner Fortbildung, Lehrgang, Fernuniversität und E-Learning die richtige Lösung?
Zunächst müssen Sie wissen, was Sie mit der Fortbildung erreichen möchten: Up-to-date bleiben, das Aufgabenfeld erweitern oder gar zur Führungskraft aufsteigen? Achtung: „Dem Chef gefallen“ ist definitiv die falsche Antwort.


Die verschiedenen Arten der Weiterbildung

Die bequemste Lösung sind interne Fortbildungen, denn der Arbeitgeber übernimmt die Kosten und sie finden meist während der Arbeitszeit statt. Allerdings müssen Sie dabei nehmen, was gerade angeboten wird – und das bringt Sie nicht immer weiter. Ein kritisches Auge lohnt sind: Denn während eine SAP-Schulung durchaus Sinn macht, sind viele Teambuilding-Kurse oft nur lustiger Zeitvertreib.
Die Auswahl an externen Fortbildungen, beispielsweise Sprachkurse oder Schulungen für Microsoft Office, ist weit größer. Allerdings werden Sie diese meist aus eigener Tasche bezahlen und in der Freizeit belegen müssen. Ein Gespräch mit dem Vorgesetzten schadet nie. Er kann Ihnen sagen, welche Kurse sinnvoll sind und vielleicht gibt es doch eine kleine Finanzspritze oder zusätzlich Urlaubstage.


Der richtige Abschluss der Fortbildung entscheidet

Achten Sie vor allem darauf, dass die jeweiligen Abschlüsse und Zertifikate der Fortbildungen anerkannt sind. In Deutschland gibt es 230 Fortbildungen, die bundesrechtlich geregelt sind, dazu zählt etwa der Fachwirt. Gerade für kürzere Weiterbildungen erhalten Sie hingegen oft nur Teilnahmebescheinigungen.
Viele Fortbildungen sind zwar nicht rechtlich geregelt, aber branchenintern anerkannt. Bevor Sie sich für eine Veranstaltung anmelden, klären Sie das am besten mit Ihrem Vorgesetzten oder den Branchenverbänden wie BVBC für Bilanzbuchhalter und Controller oder BITKOM für die IT-Branche.


Eine Frage der Motivation

Die Wahl der richtigen Weiterbildung hängt nicht zuletzt von Ihrer Motivation ab. Wer am Freitagnachmittag erschöpft zu Hause auf die Couch fällt, sollte sich gut überlegen, ob eine berufsbegleitende Fortbildung am Wochenende über mehrere Monate hinweg das Richtige für ihn ist.
Ein weiterer Einflussfaktor ist die Unterrichtsform: Weiterbildungen wie die zum Bilanzbuchhalter können sowohl als Präsenz- wie auch als Fernlehrgang absolviert werden. Sie sollten deshalb wissen, ob Sie besser in einer Klassengemeinschaft oder allein zu Hause lernen.


Maximale Flexibilität durch E-Learning

Gerade das E-Learning-Angebot ist in den letzten Jahren stark gewachsen: Vom Webinar bis zum digitalen Lernspiel steht hier viel Abwechslung auf dem Programm. Und das Beste: Sie können meist frei entscheiden, wann Sie lernen.

Das E-Learning-Angebot von Robert Half umfasst beispielsweise über 8.000 kostenlose Kurse in verschiedenen Sprachen. Diese sind nach Arbeitsbereich und Zeitaufwand gegliedert, sodass vom kaufmännischen Angestellten über den Buchhalter und die IT-Fachkraft bis zum Manager jeder in wenigen Klicks das passende Angebot an zertifizierten Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten findet.

Jobs suchen

Gehaltsübersicht

Blog Robert Half Karrierewelt